André Kirbach Düsseldorf
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Jupp Lückeroth (1919-1993)

Nachlassverwaltung


1919   
geboren in Köln

1936-39   
Ausbildung zum Versicherungskaufmannsgehilfen

1941-45   
Soldat in Rumänien, russische Gefangenschaft

ab 1947   
leitende Tätigkeit in einem Kölner Versicherungsunternehmen

1948-51   
Parisaufenthalt, theoretische Auseinandersetzung mit moderner Kunst

ab 1951   
Studium des holistischen Weltbildes und verwandter Themen (Zen-Buddhismus) als geistige Basis informeller Malerei

ab 1952   
erste tachistische Bilder

ab 1953   
Studienaufenthalte in den Hochmoorgebieten des Schwarzwaldes und an der Nordsee.
Studienreisen nach Italien, Frankreich, Belgien, Holland

1956   
Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kölner Künstler und erste Ausstellungsbeteiligungen

ab 1957   
erste Arbeiten auf Bristolkarton mit Metallfarben. Freundschaft mit Klaus Franck, mehrere Ausstellungen in seiner Zimmergalerie in Frankfurt

1958   
Beginn der Sammlertätigkeit, Aufbau der Sammlung "Frühes Deutsches Informel".
Beteiligung an der 7. Abendausstellung "Das rote Bild" in Düsseldorf

1960   
Mitbegründer der Gruppe "fabo" in Bochum (Manifest)

1961   
Zusammenarbeit mit Oscar Fritz Schuh (Kölner Bühnen). Durch ihn Vermittlung mehrerer Ausstellungen

1962   
Mitglied des Kreises 60 in Düsseldorf, Mitglied des Kunstkreises 52 in Gelsenkirchen

1963   
Mitglied der Duisburger Sezession, Begegnung mit Prof. Grohmann

ab 1974   
Freundschaft mit Frau Irmgard Vieth. Ausstellungen und Beteiligungen in der Dielen-Galerie Viet in Köln

1978   
Mitglied des Künstlervereins "Malkasten" in Düsseldorf

1993   
verstorben in Köln


Die Sammlung "Frühes Deutsches Informel" von Jupp Lückeroth befindet sich heute nebst zahlreichen eigenen Werken des Künstlers im Gustav-Lübcke-Museum, Hamm



Einzelausstellungen (Auswahl)

1957 Galerie Buddé, Bochum
1958 Zimmergalerie Franck, Frankfurt/Main; Galerie Seide Hannover
1959 Kunstkabinett Neuburger, Duisburg
1960 „Wenn der Raum sich krümmt“, Zimmergalerie Franck, Frankfurt/Main; Galerie Clasing, Münster
1961 Galerie Falazik, Bochum
1963 Märkisches Museum, Witten
1967 Level Art Gallery, London
1974 Dielen-Galerie Vieth, Köln, Eröffnungsausstellung
1975 Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf
1979 Städtische Kunstsammlung, Rheinhausen
1999 Ausstellung zum 80. Geburtstag. Städtisches Museum Simeonstift, Trier
2000 Kölnische Galerie des Kölnischen Stadtmuseums; Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach
2004 Retrospektive zum 85. Geburtstag von Jupp Lückeroth, Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
2005 „Spann! Jupp Lückeroth: Skriptograf-Zeichnungen aus dem Informel“, Galerie Heinz Bossert, Köln
2007 Haus der Kunst, Nümbrecht; Museum Villa Erkens, Grevenbroich
2009 Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach; Kölnische Galerie des Kölnischen Stadtmuseums;
„Jupp Lückeroth und seine Malerkollegen“, Große Kunstschau Worpswede
„Eine Hommage zum 90. Geburtstag ...“, Gustav-Lübcke-Museum, Hamm



Gemeinschaftsausstellungen (Auswahl)

1958 7. Abendausstellung „Das rote Bild“ im Atelier von Otto Piene, Düsseldorf
1960 „fabo 60“, Eröffnungsausstellung Galerie Falazik, Bochum
1960 Internationale Malerei, Wolframseschenbach
1962 Prix Suisse de Peinture, Lausanne
1964 Zehn Jahre Galerie Franck, Franfurt/Main
1965 Die neue Generation, Kunstverein Hannover
1966 Rubinstein-Preis, Städtische Galerie München
1968 „Acht deutsche Maler“, Uppsala
1972 Bertram-Russell-Foundation, Nottingham
1976 „Deutsches Informel“, Schloss Gracht, Erftstadt
1980 Duisburger Sezession, Städtisches Museum Simeonstift, Trier
1982 „Arteder 82“, Muestra Internacional de Arte, Bilbao
1983 „Fiac 83“, Grand Palais, Paris
1984 „Dahmen, Hoehme, Lückeroth“, Galerie Vieth, Köln
1985 „Frühes Deutsches Informel“, Städtisches Museum Simeonstift, Trier
1986 „Deutsche informelle Malerei“, Städtisches Museum Gelsenkirchen
1987 „Informel und Abstraktion der 50er und 60er Jahre“ mit Baumeister, Hoehme, Schumacher, Winter und Wols,
Galerie Dorn, Stuttgart; „Konstruktiv – Meditativ“ mit Beuys, Dahmen, Graubner, Hoehme, Kricke, Mack
und Piene, Galerie Schröder, Mönchengladbach
1992 „Deutsche informelle Malerei – Werke aus der Sammlung Lückeroth“, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
1996 „Informel in Deutschland – Die Sammlung Jupp Lückeroth“, Städtisches Museum Simeonstift, Trier
1998 „Brennpunkt Informel. Kunst der 50er Jahre zwischen Moderne und Postmoderne“
Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg
2006 „Wege zur Abstraktion III“ – Das Informel der 50er Jahre, mit Götz, Trier und Schultze
Galerie Schröder und Dörr, Bergisch Gladbach



Bibliographie (Auswahl)

„Jupp Lückeroth – Informelle Malerei 1952-1987“, Städtisches Museum Simeonstift, Trier, 1988
„Frühes Deutsches Informel – Sammlung Lückeroth“, Städtisches Museum Sindelfingen, 1991
„Informel in Deutschland – Die Sammlung Jupp Lückeroth“, Städtisches Museum Simeonstift, 1996
„Brennpunkt Informel“, Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg, 1998
„Jupp Lückeroth – Ein Kölner Maler des Informel“, Kölnische Galerie des Kölnischen Stadtmuseums, 2000
„Jupp Lückeroth – Skriptographien“, Galerie Heinz Bossert, Köln, 2005
„Sterne in der Erde – Informelle Gouachen von Jupp Lückeroth“, Anneliese Schlagloth, Bergisch Gladbach, 2007
„Jupp Lückeroth – Schenkung Schlagloth“, Kölnische Galerie des Kölnischen Stadtmuseums, 2009